Vor 2000 Jahren fürchteten sich Maria und Josef vor den Römern. Heute
stehen israelische Kinder und Jugendliche an Bushaltestellen und haben Angst vor
Selbstmor-Attentätern. Gewalt und Terror gibt es immer noch in unsererm Leben, aber viele
Dinge haben sich in diesen 2000 Jahren verändert.
Als Jesus geboren wurde, fehlte es am
Notwendigsten, bei der Bescherung in unseren Familien häufen sich die Geschenke und
dennoch fehlt manchmal etwas ganz Wichtiges. Die Theater-AG präsentierte einen Sketch,
bei dem ein Junge im Mittelpunktstand, der keine materiellen Wünsche mehr hatte, weil seine
Eltern im alles kauften, was für Geld zu haben ist. Nur Zeit und Zuwendung konnten sie
ihm nicht geben, denn ihr stresserfüllter Tagesablauf ließ ihnen keine ruhige Minute.
Tatsächlich werden viele Kinder mit materiellen Werten abgespeist, wenn sie eigentlich
nur jemanden brauchen, der ihnen zuhört oder mit ihnen redet.
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So wurde auf zwei Bühnen ein doppeltes
Frauengespräch geführt. Auf der einen Seite vertraute Maria ihrer freundin Elisabeth
ihre Befürchtungen an, Josef könnte sie während der Schwangerschaft verstoßen. Auf der
anderen Seite wälzten Lizzy und Mary in der jetzigen Zeit ahnliche Probleme. "Josef
hielt damals zu Maria", fasste Peter Meiser zusammen. "Heute gibt es viele
Jungen und Männer, die ihre Partnerinnen mit einem ungeplanten Kind alleine lassen",
setzte er dagegen.
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Ob man die Heiligen drei Könige heute
wohl unangefochten passieren lassen würde? Oder wären sie als Ausländer unerwünscht?
Hinter allen Liedern und Texten, die von den SchülerInnen und Schülern vorgetragen
wurden, verbarg sich die Einladung, trotz Geschenkeflut und Konsumrummel auf die Frohe
Botschaft zu schauen, die für heute noch genau so relevant ist wie vor 2000 Jahren. |
 
Unterstütz
von Lehrerchor, Schülerchor und Schulorchester hatte Peter Meiser mit Kindern aller
Klassenstufen Sketche, Lieder und zum Nachdenken anregende Texte einstudiert.
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"Nous ne voulons pas de
guerre...", sangen die Schüler und Schülerinnen der Klasse 9a in einer
deutsch-französischen Rap-Version. Frieden auf Erden wünschen sich die Menschen in aller
Welt. Bei unserer Weihnachtsfeier war ein Hauch dieses Friedens zu spüren.
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