Die rekonstruierten römischen
Grabhügel in der Nähe von Oberlöstern (ca. 8 km von unserer Schule entfernt) haben
Schüler und Lehrer der Erweiterten Realschule Wadern dazu bewogen, das Thema Auf
den Spuren der Römer in unserer unmittelbarer Heimat zum Motto des
Kulturwandertages zu machen.
Organisation/Planung
Alle Schülerinnen und Schüler wandern
morgens in einer Art Sternmarsch zu den römischen Grabhügeln in der Nähe von Wadern.
Standarten, die die SchülerInnen im Arbeitslehre-Unterricht selbst hergestellt haben,
stellen schon bei der Wanderung den Bezug zu den Römern.
Parallel und ergänzend zur Wanderung haben die einzelnen Klassen
Aktionen, Informationen, Ausstellungen , ... in der Sporthalle der ERS Wadern vorbereitet
und vorgeführt
Die Verpflegung an diesem Tag
erfolgte ebenfalls nach alten römische Rezepten.
Unterstützt im Sinne einer
Nachbarschaftsschule wurden die Aktionen auch mit Originalfunden und
Rekonstruktionen aus den Ausgrabungen der
Villa Borg, die in einem Zelt ausgestellt wurden und von einem Fachmann in einem Vortrag
erklärt wurden.
Sogar ein echter Legionär
aus der Augusta Treverorum
erzählte und berichtete aus seinem Leben zur Zeit des Kaisers Augustus.
Er erläuterte den SchülerInnen
welche Waffen ein Legionär trug und wofür er sie benutzte. Außerdem führte er die
Kleidung eines Legionärs im Wandel der Zeit vor und informierte über die übrige
Ausrüstung.
Fazit
Die SchülerInnen aller Klassen haben
innerhalb des Kulturwandertages ein Thema in beeindruckender Art aufgearbeitet,
dokumentiert und präsentiert. Die SchülerInnen haben für ihre MitschülerInnenund
andere Interessierte Wissen vermittelt, dass auf diese Art der Vermittlung nachhaltig im
Gedächtnis bleibt.
Im Kunstunterricht hat die Klasse 5a
Modelle römischer Handelsschiffe gebaut und diese ausgestellt. Dies hat sehr viel Spaß
gemacht, auch wenn es manchmal ganz schön knifflig war, die einzelnen Teile
zusammenzusetzen.
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Die Klasse 5b beschäftigte sich mit
den ludi liberorum romanorum, den Spielen römischer Kinder. Alle Schüler der
Klasse waren an der Aufführung der Spiele auf der Bühne beteiligt. Mit Begeisterung
spielten sie Trigen, Micare, Knöchelbein, sowie das Nuss- und das Topfspiel, wobei die
Spielregeln auf Schautafeln und über Lautsprecher den anderen Schülern erklärt wurden.
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Die
Klasse 5c malte Bilder, die typische Szenen des römischen Alltags oder der römischen
Geschichte darstellten, wie z.B. der Besuch der Thermen, die Geschichte von Romulus und
Remus oder den Bau des Limes.
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Die Klasse 6a stellte die Kleidung der
Legionäre im Laufe der Zeit auf Bildern dar. Außerdem bauten sie sehr schöne Modelle
von Wachtürmen des LIMES in mühevoller Kleinarbeit anhand von Bildern nach.
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In zeitgemäßer Kleidung zeigte
die Klasse 6c den anderen Schülern, wie sich die Römer kleideten. Auf einer Stellwand
informierten sie über Getränke und Speisen der Römer und über ihre hartnäckigsten
Feinde: Asterix und Obelix. |
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Wo die Römer in unserer Heimat lebten,
hatte sich die Klasse 7a zum Thema gemacht und viele Informationen aus dem Internet
zusammengetragen. Außerdem nahmen sie die römischen Steinwurfmaschinen genauer unter die
Lupe.
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An der römischen Architektur
faszinierte die Klasse 7b besonders die kunstvollen Fußböden. Tausende kleiner Steine
wurden zu einem Mosaik zusammengesetzt, das den Wohnraum mit Szenen aus der Arena, mit
Bildern von Musikern mit ihren Instrumenten oder mit Tiermotiven verschönerte. Die
Schüler haben solche Motive auf Pappe vorgezeichnet und mit verschiedenfarbigen Körnern
beklebt. Eine knifflige Angelegenheit!
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Pridie / totum melius quam
postridie.
Nunc haec mala menent hodie.
oh cre-edo / in Pridie. ...
(Yesterday 1.Strophe) |
Das haben die Schüler der Klasse
7c und 7a zusammen mit dem Schulchor zu Beginn des Projekttages gesungen. SchülerInnen
und Gäste waren überrascht, weil sich der weltberühmte Hit Yesterday von
den Beatles dahinter verborgen hat.
So kann Unterricht in Latein bestimmt zur Freude werden; für die Schüler war es
sicherlich eine Bereicherung. |
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Wie hätte sich die Geschichte von
Max und Moritz bei den Römern ereignet? Diese Frage stellte sich die Klasse
8c und untersuchte eine lateinische Version der Geschichte.
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Das Leben der römischen Legionäre war
der Inhalt der Präsentation der Klasse 8d. Im Vorfeld befragten sie LehrerInnen und
SchülerInnen in einem Quiz nach ihrem Wissen über das Leben der römischen Legionäre.
Dabei stellten sie Fragen nach der Kleidung, Körpergröße, Dienstzeit, ... . Als
Legionäre der 7.Legion, 7.Kohorte, 7.Manipel, 7.Zenturie verkleidet gaben sie bei der
Siegerehrung die Lösungen der Quizfragen bekannt.
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Das römische Zahlensystem und wie die
Römer rechneten war das Projektthema für die SchülerInnen der Klasse 8e. Anhand von Schautafeln konnte sich jeder dann die nötigen
Informationen beschaffen und sich anschließend einem Preisrätsel zum Thema stellen.
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Non
scolae, sed vitae discimus Nicht für die Schule, sondern fürs leben lernen
wir.
Im Internet beschaffte sich die Klasse
9a Informationen über die Schule und das Leben der Schüler im Antiken Rom. Dabei fanden
sie heraus, dass auch damals schon die Schüler von ihren Lehrern sehr gefordert wurden.
Wachstäfelchen, Stilus, Abakus (Rechenbrett) und Buchrollen waren das Arbeitsmaterial der
Schüler damals.
Die Römer kannten die Ziffer 0 nicht, was das Rechnen unheimlich schwer macht! Außerdem
erstellten sie ein Memory-Spiel mit verschiedenen Kaiserportraits.
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Wie war die Mode der RömerInnen vor
2000 Jahren?
Dieser Frage ging die Klasse 9c nach und kam dabei zu beeindruckenden Ergebnissen. Die
Römer trug nicht etwa Hosen, sondern die Toga war in. Unter der Toga trug man
bis zu vier Tuniken, eine Art lange Unterhemden. Die römische Dame kleidete sich mit der
Stola , einer knöchellangen Tunika mit einer Palla um die Schulter.
Einige Schüler fertigten sogar selbst solche Gewänder und präsentierten diese.
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Die wichtigsten Götter der Römer
wurden von der Klasse 9d vorgestellt. Dabei wurden ihre Herkunft und ihre Aufgaben genau
erklärt.
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Über die Spuren der Römer im
Landkreis Merzig-Wadern recherchierte die Klasse 10a im Internet und stellte sie an einer
Info-Tafel dar.
Außerdem wurde die Römerstadt
Trier ausführlich vorgestellt. |
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Kosmetik der Römerinnen Nach
alten Rezepturen stellten die SchülerInnen der Klasse 10a Salben und Cremes her und boten
diese an.
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Außerdem stellten sie nach
Originalrezepten aus dem Römerkochbuch Leckereien aufs Feigen , Datteln oder Nüssen mit
Honig her. Dazu gab es Wurzwein zu trinken.
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