Schülerinnen aus Frankreich an der Erweiterten Realschule Wadern
Das nach dem französischen Verfechter
des europäischen Zusammenschlusses Robert SCHUMAN benannte Programm ermöglichte vier
jungen Französinnen aus Nancy und Umgebung einen Einblick in deutsche Familien und deren
Gewohnheiten.
Zwei Wochen lang konnten die Gäste aus Lothringen erfahren, wie ihre deutschen Austauschschülerinnen den schulischen Alltag bewältigen und ihre Freizeit verbringen. So fuhren sie morgens zusammen mit ihren Partnerinnen zur Erweiterten Realschule Wadern, nahmen am Unterricht teil und versuchten möglichst viel davon sprachlich und inhaltlich aufzunehmen. Nachmittags nahmen die Gasteltern denen für ihren hohen Einsatz ein besonderes Lob zu zollen ist die Jugendlichen mit zum Einkauf nach Saarlouis oder Trier, fuhren sie abends zur Diskothek oder feierten mit ihnen einen Geburtstag innerhalb der Familie.
Allen Beteiligten fällt jetzt das spontane Sprechen der jeweiligen Fremdsprache hörbar leichter: die Hemmschwelle des Fremden" wurde überwunden, was stets eine elementare Voraussetzung für das Erlernen der Sprache des Nachbarn darstellt. Auf die abschließende Frage von Eduard Ewen, Organisator des Schüleraustausches und Lehrer an der Erweiterten Realschule Wadern, welches Schulsystem die Damen aus Frankreich favorisieren, kam ohne zu zögern die Bevorzugung des deutschen Systems. Ein wesentlicher Grund dafür ist natürlich der Unterrichtsschluss ab 13.00 Uhr und damit verbunden die freie Einteilung des Nachmittags. Die Schülerinnen der Erweiterten Realschule Wadern freuen sich schon jetzt auf die Zeit im November, in der sie zwei Wochen in den Familien ihrer Austausch-schülerinnen leben. Sicherlich werden sie manchen Unterschied feststellen, den sie bisher nur vom Unterrichtsbuch kannten.