Das Herzstück
des Pausenhofes bildet ein Atrium, das mit einer halbrunden Tribüne aus freundlich hellen
Steinquadern den Schauspielstätten der Antike nachempfunden ist. Dem Wunsch der jüngeren
Schüler nach kleinen Wasserläufen und Säulenbrunnen konnte bei der Neugestaltung ebenso
entsprochen werden wie dem Ruhebedürfnis der älteren. Mehrere Bänke um ein
weitläufiges Blumenhochbeet werden flankiert von Pappeln, die noch zu stattlichen
natürlichen Schattenspendern heranwachsen sollen. Die geschickte räumliche Aufteilung
unter Einbeziehung des Wiesengeländes gestaltet eine richtig gemütliche Atmosphäre, in
der sich Schülergruppen entspannt bewegen können. Weil von Zeit zu Zeit junge wie
jugendliche Schüler das Bedürfnis haben, sich so richtig auszutoben, wurde das Areal um
ein ovales Volleyballfeld mit modernem weichen Tartanbelag ergänzt. Schon vor den großen
Ferien wurde das Atrium mit einer von den Schülern selbst organisierten Schools-out-Feier
in Beschlag genommen. Im Rahmen des Schulfestes, das als Sport-, Spiel-, Theater-und
Musikfest konzipiert wurde, trafen sich Politik und alter Adel" aus der Region,
um den Ort feierlich seiner Bestimmung zu übergeben.
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Nach der
Begrüßungsansprache durch den Rektor der Schule, Ferdinand Heyer, verlieh unsere
Landrätin, Daniela Schlegel-Friedrich, ihrer Zufriedenheit und ihrem Stolz Ausdruck, dass
die Graf-Anton-Schule Wadern durch das Engagement des Trägers, des Landkreises
Merzig-Wadern, sich zu einer vorbildlichen Einrichtung entwickelt hat, die für alle
Schülerinnen und Schüler beste Voraussetzungen für erfolgreiches Lernen bietet.
Angelockt durch die wunderschönen Klänge des barocken Bläserquartetts aus Bardenbach,
geruhte Graf Anton, alias Volker Fuchs, in festlichem Gewande, das Wort an das Feiervolk
zu richten. Beeindruckt ob der schönen Gestaltung der Örtlichkeit und der Begeisterung
der Untertanen, wünschte er, der Begründer der Schule in Wadern, den Gästen viel Freude
beim Feiern und den jungen lernbegierigen Menschen viel Erfolg. Die lieben Untertanen
ergötzten sich denn auch tatsächlich trotz mancher Schauer an den von den Sportlehrern
der Schule hervorragend organisierten spielerischen und sportlichen Aktivitäten. Nach dem
Motto Die Schule sind wir" waren nicht nur alle Schüler aktiv, auch Eltern,
Großeltern, Geschwisterkinder, Freunde und viele Ehemalige hatten ihren Spaß an dem
Fest.
Unter der bewährten Leitung der Theater-AG
durch Ingrid Bierbrauer fand die Ballade Der Handschuh" von Friedrich Schiller
eine glanzvolle Aufführung in dem neuen Atrium, das auch Schauplatz diverser
musikalischer Darbietungen wurde. Rock´n Roll war angesagt. Der Geister-Rock´n Roll,
gesungen von den Stoppelhopsern", den neuen Fünftklässlern, brachte nach
einer Einstimmung durch den Gitarristen Bastian Gorski aus der 7d und den Schlagzeuger Jan
Klauck aus der 5c mit dem Titel Johnny be good" das Publikum so richtig in
Stimmung. Es folgte eine schwungvolle Rock´n-Roll-Tanzdarbietung durch die Schüler der
Klassen 6c und 6d. In Haus und Hof war für jeden Besucher etwas dabei. Ob Bobbycar-Rennen
für die Kleinsten, künstlerische Betätigung für Kunstinteressierte, Boulespiel,
Soccer, Wassertransport, Ringespiel oder einfach etwas Köstliches für Naschkatzen. Für
die Beköstigung sorgte wie immer der Förderverein der Graf-Anton-Schule. Dank der
zahlreichen Kuchenspenden und des unermüdlichen Helfereinsatzes der Eltern wurde dieser
Tag zu einem wunderbaren Erlebnistag. Wenn alle in einer Schule auch einmal gemeinsam
feiern und ihren Spaß haben, ist das genau so, wie es sein sollte. |