Von Tourismus bis Informatik: Graf-Anton-Schüler erkunden die Berufswelt

Achtklässler der Graf-Anton-Schule Wadern präsentieren die Ergebnisse des Betriebspraktikums im Rahmen einer schuleigenen „Praktikumsmesse"

„Und, wie war das denn so für dich im Praktikum?“ war bestimmt eine der häufigsten Fragen, die am vergangenen Freitagmorgen (24. Mai 2019) an den „Messeständen“ in der Turnhalle der Graf-Anton-Schule Wadern gestellt wurde. Zur Praktikumsmesse hatten die Achtklässler ihre Eltern, Lehrer und die jüngeren Mitschüler aus der Klassenstufe 7 eingeladen, um ihnen die Ergebnisse ihres dreiwöchigen Betriebspraktikums zu präsentieren und von ihren Erlebnissen und Erfahrungen aus dieser Zeit zu berichten. Die jüngeren Mitschüler hatten Gelegenheit, den Achtklässler „Löcher in den Bauch“ zu fragen, um von den Erfahrungen der „Älteren“ zu profitieren und eigene Ideen zu finden, welchen Beruf sie sich im nächsten Jahr einmal genauer anschauen könnten, wenn sie dann selbst ein Praktikum machen werden.

Eingerahmt wurde die Veranstaltung von kurzen Präsentationen, die vier Schüler auf der Bühne dem gesamten Publikum in der Halle vorstellten. Gavan (8b) hatte sich den Beruf „Kaufmann für Tourismus und Freizeit“ bei der Stadt Losheim angesehen und half dort u.a. mit, Veranstaltungen und Konzerte zu planen, die in diesem Sommer stattfinden werden. Noah (8b) war drei Wochen bei der Bundeswehr und lernte, dass es zwar streng und diszipliniert zugeht, aber auch wie ausgeprägt der Gemeinschaftssinn dort ist. Insbesondere die Zeit in den Bereichen „Instandhaltung“ und „Fallschirmjäger“ haben ihm gut gefallen. Gracjan (8b) hat sich bei der Firma Risch in Schmelz gleich zwei Berufe angesehen. Zum einen beschäftigte er sich mit dem Beruf „Einzelhandelskaufmann“, aber auch mit dem Beruf „Medientechniker“. Besonders ist ihm im Gedächtnis geblieben, wie wichtig es ist, den Kunden bei der Auslieferung möglichst genau zu erklären, wie die Geräte richtig bedient werden, damit sie problemlos damit zurechtkommen. Tobias (8a) war als „Informatiker“ bei ThyssenKrupp und hat dort quasi vom ersten Tag an aktiv mitarbeiten können. So durfte er u.a. Laptops auseinander- und wieder zusammenbauen, aber auch dabei helfen, Software zu prüfen und Fehler zu beheben. Alle vier gaben ein abschließendes Fazit, in dem sie ihre Berufe bewerteten und man merkte, wie intensiv sie sich mit ihren Praktikumsberufen auseinandergesetzt haben.

Dem Berufswunsch sind die Achtklässler also wieder einen Schritt näher!


(Text:)