Claudia Jirka-Köcher, eine
Geschichtspädagogin aus Wittlich, begab sich als mittelalterlicher Herold mit den
Schülern auf eine Zeitreise ins Mittelalter. Die Kinder bekamen dabei nicht einfach
trockene Informationen über diese interessante Zeit, sondern tauchten richtig in diese
Epoche ein: Jedes Kind bastelte ein hölzernes Schild und einen Ritterhelm. Am zweiten Tag
nahmen alle - Schüler und Lehrer in herrlichen, farbenprächtigen Kostümen am
großen Rittermahl teil. In einem Rollenspiel mit Königen, Herzögen, Grafen, Knappen und
Pagen wurde den Kindern ganz anschaulich das mittelalterliche Lehenswesen erklärt. Auch
bekamen sie dabei eine Vorstellung der damaligen Umgangsformen. Am Nachmittag fand das
ritterliche Turnier statt: ein Parcours, den wir nicht hoch zu Ross, sondern zu Fuß
zurücklegten. Natürlich erkundeten die Schüler auch die schöne Burganlage. Sie machten
eine Burgrallye und fanden dabei viel Interessantes über Thallichtenberg heraus. Ein
Höhepunkt unseres Aufenthalts war sicherlich für alle unsere Nachtwanderung über das
Burggelände mit Taschenlampen. Nur das Burggespenst hat sich leider nicht blicken lassen!
Am letzten Abend unseres Aufenthalts kam der Höhepunkt dieses Schullandheimaufenthalts
für die Kinder sie wurden vom edlen Herold mit einem Schwert zum Ritter geschlagen
und bekamen eine Urkunde mit ihrem Ritternamen überreicht. Freitag früh vor der Abreise
war sogar noch Zeit, der Zehntscheune, einem Museum auf dem Burggelände, einen kurzen
Besuch abzustatten. Hier kann man etwas über die Kuseler Musikanten erfahren, aber auch
über die Tierwelt der Gegend und es gibt schöne Halbedelsteine aus Idar Oberstein zu
bewundern.
Dann hieß es wieder in die Busse einsteigen und gegen Mittag waren wir zurück in Wadern. Lehrer und Schüler hatten eine schöne Zeit auf Burg Lichtenberg. Danke edler Herold!
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![]() Der Eingang zur Burg |
![]() Innenhof der Burg bei Nacht |